Buchvorstellung Costa Rica Erlebnisbericht

Lesenswertes rund um das Thema Costa Rica

Buchvorstellung Costa Rica Erlebnisbericht

von funtours » Mi Mai 10, 2017 9:55 am

ich möchte euch heute das Buch eines Mannes vorstellen, der beim BND in Pullach gearbeitet hat, bevor er sein Luxusleben in München gegen ein armseeliges Leben in Costa Rica getauscht hat. Er war "Schatzsucher", geriet bei Auswanderung in die Fänge eines Mannes, der damals in Florida und Costa Rica lebte, verlor alles was er hatte und endete in einem kleinen Dorf als Leiter eines kleinen Kindergartens. Ich kannte den Autor persönlich. Seine Darstellungen sind absolut wahrheitsgemäß, es wurde nichts hinzu gedichtet! Seine etwas erotischen Schilderungen von Liebschaften usw. mögen vielleicht nicht jedermann ansprechen, aber ich finde das Buch trotzdem lesenswert, da es ein authentischer Lebensbericht ist und recht gut die schönen und schlechten Seiten des Landes beschreibt.

Der Titel: "13 Jahre Costa Rica" - von Dieter Hendrichs
https://www.amazon.de/Jahre-Costa-Rica- ... B00LTVLKDA

Der Autor ist leider vor kurzer Zeit bei einem tragischen Autounfall auf dem Weg nach Liberia verstorben.
Die Erlöse aus dem Verkauf gehen an seine beiden kleinen Kinder, die er hinterlassen hat.
 
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Re: Buchvorstellung Costa Rica Erlebnisbericht

von Charles » Sa Aug 12, 2017 12:32 pm

Na ja, deine Vorstellung des Autos stimmt ja nicht so ganz, und wenn er dir erzählt hat er habe angeblich alles verloren hat er dir einen Bären aufgebunden, aber ich hab trotzdem ein paar Tränen verdrückt... ! Tröste dich, du bist nicht der Erste. Das Dorf, in dem er lebte, hat einen traumhaft schönen Überblick zum Vulkan Poas und das gesamte Tal und es heisst Trinidad, also es war nichts Schäbiges.
Er hatte auch hier ein dolles Leben und wusste alles, wirklich alles besser und hatte die Ticos verachtet, wollte immer weg, aber er hatte ein Haus und war verheiratet und dann lernte er eine Nicaraguense kennen, mit der er unbedingt ins Bett wollte. Nix da sagte die Dame, erst heiraten. Also ließ er sich nach 20 Jahren Ehe scheiden, heiratet die Dame und dachte, nun gehts los.

Nix da, er musste sich neu taufen, sie ist Adventistin, also liess er sich als eingefleischter bajuwarischer Katholik zum Adventisten bekehren, und musste den 10. Teil der Rente abführen, dann gab es gleich einen Glücksschuss und er zeugte Zwillinge. Die Dame prügelte ihn oft, brach ihm auch den Arm und wollte die Kinder nach Nicaragua schleppen in die Pampa. Ich habe mit über all das gesprochen. Auch einen Weg für die Kinder gesucht. Er sagte zu mir, dass er saudumm gewesen war, er hatte nie Probleme mit seiner Exfrau, die war immer lieb und jetzt hat eine Bulldogge, die ihn prügelt, warum hat er sich nur scheiden lassen, meinte er.
Die Kinder brauchen die Bucheinnahmen nicht, denn die Dame krieg eine gute Witwenrente und er hatte auch ein Haus gebaut und eines dazu in Nicaragua, also die sind nicht am Hungertuch.

Der Karren, mit dem er den Unfall baute war altersschwach und krachte oft zusammen, der Eigentürmer (Multimillionär) war derart geizig (ist es noch) dass er nur reparieren ließ was unbedingt nötig war. Im Grunde ist dieser Kerl Schuld.
Dein, nun ja, Buchautor hat auch lange als Reiseleiter gearbeitet, in dem er Gäste einlud und dann mit ihnen im Bus (!) durchs Land fuhr. Auch was wert.
 
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