Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland mit

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Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland mit

von Wolke » So Apr 23, 2017 3:21 pm

Hallo zusammen,

wir sind z.Zt. In Costa Rica in Urlaub und fliegen Freitag leider wieder zurück.
Da wir beide gerne und viel Kaffee trinken, wollen wir uns gerne welchen mitnehmen. Wir finden keine konkreten Angaben im Netz, wieviel wir mitnehmen dürfen.

Vielleicht hat uns hier auch jemand einen Tipp, welcher Kaffee zu empfehlen ist.

Geli
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Chefkoch » So Apr 23, 2017 3:57 pm

Bei Flug- bzw. Seereisenden bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 Euro.

http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Re ... _node.html
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Wolke » So Apr 23, 2017 5:04 pm

Super, danke für die rasche Antwort.
Das hatten wir zwar auch gefunden, waren uns aber nicht sicher, ob das auch für Kaffee gilt.
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von CR-Hummelchen » Mo Apr 24, 2017 1:29 am

Nehmt Euch den Kaffee mit, der Euch in CR am besten schmeckt. Fragt einfach welchen Kaffee sie servieren. Ich packe übrigens auch immer den halben Koffer voll Kaffee :)
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Tom » Mo Apr 24, 2017 6:58 am

Theoretisch kann man unbegrenzt Kaffee einführen, wenn der max. Warenwert nicht überschritten wird. Aber: Wenn der Zoll davon überzeugt ist, dass die eingeführte Menge nicht für den Eigenbedarf sondern für den Verkauf bestimmt ist darf man nachzahlen.
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von CR-Hummelchen » Mo Apr 24, 2017 11:32 pm

Du hast natürlich Recht Tom aber wo ist die Grenze für den Eigenbedarf?

Ich hab letzten Urlaub so rd. 15 Pakete Kaffee mit nach Hause genommen. Leider sind nur noch 2 übrig :oops: Wird Zeit das wir wieder fliegen können. Der Pfeffer reicht noch ein wenig länger was bei 2 Kg auch kein Wunder ist :lol:
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Sophia » Do Aug 17, 2017 2:26 am

Hallo zusammen,

die Probleme mit dem Kaffee hatten wir auch zuhause! Und da das Leben ja bekanntlich zu kurz ist für eine schlechte Tasse Kaffee, gibt es jetzt den besten Kaffee von Café Britt bei Amazon. Hier einmal der Link:

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_ ... britt+cafe
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Charles » Do Aug 17, 2017 4:34 am

Der beste Cafe ist noch immer Cafa Tarrazu und der ist in Einheimischen Händen.

Britt ist in Händen von US Investoren.

Wer also Costa Rica gutes tun will, sollte auf Cafe Tarrazu greifen.

Man sollte mal etwas über die Machenschaften von Cafe Britt bringen, dem Nepp, der Theatershow, die verkauft wird als "Einblick wie Kaffee gepflückt und veredelt wird", dem "Original-Kunsthandwerk" Costa Ricas, direkt aus China importiert usw.
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Tom » Do Aug 17, 2017 7:33 am

Den besten Kaffee gibt es in Deutschland. Das sagt meine Frau jedesmal wenn wir dort sind und die ist Tica. Und das stimmt durchaus, selbst mir schmeckt nirgends in Costa Rica der Kaffee. Alles was gut ist geht in Costa Rica in den Export, die Reste bekommen die Ticos. Ich habe mehrmals Freunden in Deutschland Kaffee mitgebracht, in der Meinung denen etwas Gutes zu schenken, positive Rückmeldungen bekam ich noch nie.

Kann aber auch sein, dass in Costa Rica zuviel Wasser in den Kaffee kommt, keine Ahnung. Ich jedenfalls geniesse den Kaffee in Deutschland, aromatisch, mit vollem Geschmack. Solch einen Kaffee sucht man in Costa Rica lange. Das nächste Mal werde ich mir aus Deutschland Kaffee mitnehmen :D
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Charles » Do Aug 17, 2017 9:13 am

Ja ich weiss nicht so recht, bei meinen Cafetouren ist das nicht erkennbar, es gibt allerdings eine Menge kleine Cafe-Fincas die nichts exportieren und wunderbaren Cafe haben. Mir hatte der Cafe in Deutschland nicht geschmeckt, kann sein dass es am Wasser lag.
Wie stets eine Frage des Geschmacks.
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Tom » Do Aug 17, 2017 10:12 am

Ich bin eigentlich kein Kaffeetrinker, trinke halt hin und wieder einen wenn er mir angeboten wird. Aber mir schmeckt der Kaffee so wie er hier serviert wird einfach nicht, mit ganz wenigen Ausnahmen. In San Ramon gibt es ein Cafe, dort schmeckt selbst mir der Kaffee hervorragend und meine Frau hatte sich mal den Hersteller nennen lassen. Diesen Kaffee bekommt man allerdings in keinem Supermarkt und ist extrem teuer. Man merkt aber den Unterschied zum herkömmlichen 1820 und anderen Sorten.
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Wolke » So Aug 20, 2017 10:53 am

Den Café tarrazu haben wir auch schon entdeckt. Der ist wirklich prima.
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von Charles » So Aug 20, 2017 6:11 pm

Weicht vom Thema an sich etwas ab, ist aber Teil, weil Kaffee.

So mal prinzipiell gesagt, der Kaffee in Deutschland ist natürlich der letzte Dreck. Ein Mischmasch von Vietnamesischen, brasilianischen, Kolumbianischen und afrikanischen Kaffee, der, wie bei McDonald, zusammengebacken wird, um einen bestimmten Geschmack zu treffen. Gourmet ist das nicht! Puro auch nicht. Pampe halt. Ob Melitta oder sonst was, es ist und bleibt gemixte Pampe, wo sich kleine Kaffeebohnen, die bereits verbrannt sind, mit gossen Kaffeebohnen mischen, und so den typischen Pampe-Geschmack hervorbringen, den die Deutschen so lieben....ketzerisch gesagt.

Ein echter Cafe ist Handgepflückt, ausschließlich arabica (und nicht mit Rustica vermengt) und Puro.
Handgepflückt, weil am Strauch die Kirschen unterschiedlich reifen, das heißt, einige sind bereits prall rot und reif und andere noch grün. Und beide am gleichen Zweig! Die Pflückmaschine kennt den Unterschied nicht.

Außerdem muss der Cafe in Qualitäten sortiert werden, das geschieht durch Gewicht der Kirsche im Wasser. Mehr ätherische Öle lassen die Kirsche oben treiben und die weniger "geölten" flutschen unten durchs Sieb. Hinzu kommt die Größe der Bohne, während die eine größere die andere kleiner ist, ist die kleine Bohne beim Rösten verbrannt, während die Große noch nicht okay ist. Also geschieht auch dieses Sortieren durch verschiedene Siebe, so dass alle Kaffeebohnen (das Fruchtfleisch wurde bereits durch Reiben entfernt und zwei Bohnen finden sich in der Kirsche) einheitlich sind.

Puro heißt, jeder Cafe hat von Natur aus Bitterstoffe, um die zu überdecken, gibt man beim Rösten Zucker hinzu. Puro bedeutet, dieser Cafe hat gerade soviel Zucker, wie notwendig ist, damit man ihn ohne Zuckerzusatz trinken kann.

Das nächste ist das Rösten, auch da gibt es verschiedene Geschmäcker, die aber nie von selber entstanden, sondern durch die Industrie bestimmt worden sind. Alle kennen den italienischen Espresso, also diesen durch eine Eisenmaschine gejagten Kaffeepulver, der dort malträtiert und gefoltert wird, bis er gar nicht mehr anders kann, als stark zu sein. Kein Italiener hat sich gesagt: ach, ich will Espresso, erfinden wir es doch mal", sondern die Industrie hat das angeboten und die Maschinen gestellt und schon haben wir angeblich typischen italienischen ....und so weiter.

Kaffee, das nebenbei, muss sich entfalten können, um alle zig-tausende (!) Geschmacksstoffe freisetzen zu können. Probiert das mal beim Espresso oder, gruseliger, Cappuccino (ja ja, ich mache mir gerade Feinde....! Des Deutschen liebsten braune Pampe).

Bei allem Respekt vor den Frauen hier, ich will niemanden zu Nahe treten. Aber es ist bekannt, dass die Tica-Frauen grundsätzlich gerne süßes trinken, wie etwa gesüßten Wein (nicht nur die Tica-Damen!). Liebfrauenmilch, der letzte gepanschte Mist, der mehr Zucker drin hat als ein Fass Bonbons, geht hier weg, wie Semmeln, weil er süß ist. Der Geschmack einer Einheimischen kann also nicht der Maßstab sein.

Ist nun die Ticadame Kaffeeexpertin? Oder sagen wir so: wer gerne bei MacDonalds seine Mahlzeit einnimmt, ist der nun Dreisternekoch?

Also, auf der weltweiten Cafe-Börse steht der costaricensische Kaffee seit Jahrzehnten (eigentlich seit 1850 etwa) an der Spitze als Exportkaffee. Der Gourmet ist natürlich teuer. Wer in Deutschland leistet sich täglich seinen Hummer? Der haut auch mal bei einem Schweinebraten zu. So ist es auch mit dem Kaffee. Wer kann sich schon den täglichen Gourmet leisten? Der 1820 ist Kaffee von der 3. Wahl. Man genieße den Hinweis. 3. Wahl. Im Grunde Abfallreste des guten Kaffees, der guten Kirsche. Und obwohl 3. Wahl ist er dennoch gut. Man sollte sich mal diese Abfallreste anschauen, um zu wissen, wie wertvoll Kaffee ist und wie wertvoll dann erst ein Gourmet sein muss. Den Besten trank ich übrigens in Panama bei Boquette.

Ich meine, jedes Land hat seine Exportartikel, und muss Geld verdienen, also wird der Gourmet und die 1. und 2. Wahl exportiert. Das macht man nicht, um die Landsleute zu schikanieren, sondern das ist System.

Daher, kauft Tarrazu (das ist eine Gegend in Costa Rica Richtung Pazifik), er ist der Beste, da sich dort auch Kälte (der die nötige Härte gibt) und Hitze mit Schatten einigen.

Im Übrigen gibt es in Costa Rica keinen Rustica, ist vom Gesetz her verboten um unsern Kaffee nicht zu verpanschen.
Nebenergänzung: Es ist natürlich ein böses Gerücht, dass man beim Rösten dem Kaffee Ochsenblut beisetze, damit er dunkler, also stärker aussehe. Das Gerücht gibt es wirklich.
 
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Re: Wieviel Kaffee darf ich von Costa Rica nach Deutschland

von walti » Do Aug 24, 2017 3:44 am

Es kommt auch auf die Cafemaschine an, ein Espresso in Italen schmeckt sicher besser als der gleiche Cafe als Tröpfel Cafe in Costa Rica

Gruss Walti
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